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Deutsch-Englisch-Wörterbuch

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Bacca:  #576952
von parker11 (DE), 2011-02-10, 20:31  like dislike  Spam?  
Das bleibt mir auch ein Rätsel. Ich kann mich nicht entsinnen, dass das deutsche Volk jemals über fist-fucking gelacht oder auch nur gelächelt hätte.

Wollschläger hat sich übrigens auch bei seinen Chandler-Übersetzungen nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Auch aus Titanics Humorkritik, ein paar Monate vorher:

Chandlers Steifer

Was lustig sein kann: wenn eine Übersetzung so mittelmäßig ist, daß sie ins Kuriose, Amüsante kippt. Eben hatte ich so eine von Chandlers »Langem Abschied« mit im Urlaub, und es war zweimal die reine Freude: Einmal ist Chandlers Hauptwerk natürlich eh spitze, zum zweiten hatte sich hier einer so richtig ausgetobt.

Daß alleweil von »Polypen« die Rede ist, von »Freundchen«, »Lümmeln« und »Rotz­nasen«, das mag als Versuch, die fünfziger Jahre, als Chandler den Roman schrieb, in den Siebzigern tonal akut werden zu lassen, noch angehen; aber »Bankett der Straße« statt einfach Randstreifen, »Sie haben einen Fall getan« statt Sie sind hingefallen, Eindeutschungen wie »Elfmeter«, wo es doch um Football geht, absurd regionalisierende  Slang­übertragungsversuche wie »Gaudi« und »Flitscherl«, semantische Fehlgriffe (»der mittel­ältliche Diener«) und Rätselhaftigkeiten à la »Ich warf einen Luchs auf die Zulassung« (soll wohl heißen: linste  wie ein Luchs o.s.ä.), der notorische »Schuß Wodka«, wo shot einfach unseren »Kurzen« bezeichnet, bis hin zu der Kühnheit, durch im Original gar nicht vorhandene Einschübe läppische Übersetzungen zu beglaubigen: »Dieser Schlag, und daß ich ihn Saftsack genannt hatte, ein spezielles Schimpfwort für Mexikaner (!)«, insgesamt also das großflächige, ins Quatschige reichende Fehlen von idiomatischem Wissen, Ehrgeiz und Takt (»… mixte ich mir einen Steifen«!), nein, das fand ich erst ärgerlich, dann aber komisch, ich »bluti­ger Narr« (lies natürlich: verdammter).

Was evtl. ein bißchen weniger lustig ist, ist die Tatsache, daß diese Vier-plus-Übertragung seit über dreißig Jahren die gültige Ausgabe für den deutschsprachigen Raum vorstellt, Verlag: Diogenes, Übersetzer: Hans Wollschläger. Genau. Der Ulysses-Wollschläger. Der beste Übersetzer des Universums.

Also, da hätte man’s auch gleich den ­Hellmuth Karasek machen lassen können: Viel unkomischer ist dessen Übersetzung von »Die Tote im See« auch nicht.
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