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Frage:
Wer kennt einen netten deutschen Anwalt?  
von romy (CZ/GB), 2012-03-12, 12:03  like dislike  Spam?  
Hallo Kollegen, ich bin außer mir vor Wut und möchte einer ganz miesen deutschen Billigagentur mal ganz kräftig auf die Füße treten. Hier kurz der Fall als Warnung für alle Kollegen: Da hat denen ein Kunde schon vor 3 Monaten fünftausend Euro im Voraus für eine größere Übersetzung durch, wie ihm versprochen wurde, einen englischen Muttersprachler und Diplom-Experten auf dem betreffenden naturwissenschaftlichem Fachgebiet bezahlt - und die Agentur gibt den Auftrag mir, einer Nichtmuttersprachlerin, die zum ersten Mal im Leben im dem Fachgebiet konfrontiert wurde, und bietet mir dafür gerade mal knapp über eintausend Euro, nicht einmal 25% des bereits gezahlten Betrags, an! Und dann weigern die sich, mir überhaupt ein Honorar zu bezahlen, weil der Kunde mit der Qualität nicht zufrieden war. Auf meine eingeschriebene Mahnung und Androhung von Rechtsschritten hin rief mich der Geschäftsfüher der Agentur am Freitag an, ob ich ihnen denn nicht preislich entgegenkommen könnte, um die Sache gütlich zu regeln - was mein Honorar auf weniger als 20% des Betrages drücken würde, den die bereits erhalten haben! Wenn ihr mir eine private Nachricht schickt, teile ich euch sehr gerne den Namen dieser Agenturkette mit. Vor allem Kollegen wie bkytransl seien gewarnt, sich mit denen weiterhin einzulassen! Überhaupt: Finger weg von deutschen Agenturen, die Honorare unter 0,8 Euro die Zeile bieten - die sind einfach durch und durch unseriös. Ich bin nun nach der Suche nach einem in Deutschland zugelassenen Anwalt, der sich der Sache annehmen möchte. Ich bin sicher, diesen Fall von Kundentäuschung, Betrug und Ausbeutung gewinnen wir garantiert mit Leichtigkeit - und dann soll diese Agentur mal kräftig Anwalts- und Gerichtskosten von ihrer Gewinnspanne abzahlen! Ist vielleicht ein deutscher Anwalt unter uns?
Chat:     
Du mußt einen Anwalt suchen, der am Gerichtsstand der betreffenden Agentur zugelassen ist.  #646407
von Baccalaureus (DE), 2012-03-12, 12:08  like dislike  Spam?  
Ich empfehle die Gelben Seiten.
Chat:     
von Nordic (DE), Last modified: 2012-03-12, 12:21  like dislike  Spam?  
 #646408
Dass hierzulande ständig versucht wird den Preis zu drücken, ist nicht unbekannt, romy. Leider findet sich auch immer wieder irgendjemand, der es dann tatsächlich für so wenig macht. Wenn das nicht der Fall wäre, würde sich das Problem von ganz alleine lösen.
Und wenn Du einen Vertrag hast, gilt eh was im Vertrag steht. da kannst Du einfach beim Gericht vor Ort einen Titel beantragen und das Ganze pfänden lassen.
Chat:     
als Problem könnte sich erweisen, ...  #646412
anonymous, 2012-03-12, 13:04  like dislike  Spam?  77.181.11....
... dass du einen Auftrag aus einem Fachgebiet übernommen hast, ohne die Agentur darauf hinzuweisen, dass du zum ersten Mal mit diesem Fachgebiet zu tun hast. Andererseits kann die Agentur bei Dumpingpreisen nicht erwarten, dass ein promovierter Wissenschaftler die Übersetzung vornimmt. Also eine Abwägungsache.

Hier im Forum gibt es einige Leute, die keinerlei Grundkenntnisse des Fachgebiets haben, auf dem sie übersetzen und die dann natürlich die Fachterminologie überhaupt nicht beherrschen. Das ist aber was anderes.
Chat:     
Lieber anonymus,  #646413
von Baccalaureus (DE), 2012-03-12, 13:13  like dislike  Spam?  
Es wäre schon nett, solche Anwürfe nicht anonym in den Raum zu stellen.
Chat:     
ich habe ja bewusst keine Namen genannt  #646414
anonymous, 2012-03-12, 13:18  like dislike  Spam?  77.181.11....
Chat:     
Ich meinte, daß DU wenigstens sagen solltest, wer Du bist.  #646415
von Baccalaureus (DE), Last modified: 2012-03-12, 13:23  like dislike  Spam?  
Ansonsten taugen solche Vorwürfe nämlich ungefähr so viel wie Hundekacke auf der Fußmatte.
Chat:     
da kommen wir wohl etwas vom Thema ab  #646417
anonymous, 2012-03-12, 13:33  like dislike  Spam?  77.181.11....
ich wollte ja bloß aufzeigen, dass man beim Grad der Fachkenntnisse differenzieren muss; und das habe ich halt mithilfe eines Beispiels getan. "Anwürfe" zielen auf JEMANDEN, wenn ich also keine Namen nenne ...
Und dann gibt es noch Leute, die es im Zeitalter von Twitter, Facebook und Konsorten vorziehen, lieber anonym zu bleiben
Chat:     
Anon: Hier im Forum gibt es einige Leute, die keinerlei Grundkenntnisse des Fachgebiets haben, auf dem sie übersetzen ...  #646424
von romy (CZ/GB), Last modified: 2012-03-12, 14:22  like dislike  Spam?  
Dazu muss ich auch etwas sagen. Ich glaube, jeder gute Übersetzer will sich auch weiterentwickeln und sich neue Kenntnisse aneignen. Dazu muss man, wenn man nicht die Zeit und Lust hat, in höherem Alter noch einmal die Schulbank zu drücken, eben immer wieder neue Herausforderungen im praktischen Alltag annehmen. Dafür eignen sich Billigaufträge ganz gut. Wird mir ein Dumpinghonorar angeboten, kann ich den Aftrag durchaus zu Übungszwecken annehmen und als eine Art Probearbeit betrachten. Jedem Kunden muss doch klar sein, dass er keinen Mercedes bekommt, wenn er nur das Geld für einen Trabi hinblättert. Qualität hat ihren Preis, und wer den nicht zahlt, muss eben Trabi fahren.
In meinem Rechtsfall hat die Agentur mir den Auftrag gegeben, einen Trabi zu bauen, und sie hat ihn dann dem Kunden als Mercedes weiterverkauft, den er vorbestellt und auch schon im voraus bezahlt hatte. Das konnte einfach nicht gut gehen. Aber ist das die Schuld der Trabi-Fabrikanten?
Chat:     
von Theokratius, 2012-03-12, 14:17  like dislike  Spam?  78.41.149....
 #646425
Was das Übersetzungsbüro seinerseits von seinem Kunden bezahlt bekommt (woher auch immer du das wissen willst) ist für das Vertragsverhältnis mit dir nicht maßgeblich. Wenn du dich auf ein Honorar von ca. 1000 EUR eingelassen hast, kannst du nachträglich nicht juristisch argumentieren, es sei nur ein Bruchteil des Kundenhonorars an das Übersetzungsbüro.

Auch die Versprechungen des Büros seinem Kunden gegenüber (Muttersprachler und Fachmann) haben mit dir nichts zu tun. Entscheidend ist, ob du mit dem Übersetzungsbüro eine bestimmte Qualität vereinbart hast und woran diese Qualität zu messen ist (Fachtermini? sachlich richtige/falsche Schilderungen). Ich würde also auf alle Fälle eine detaillierte Begründung für die behauptete mangelhafte Qualität fordern, denn daran wird ja die Honorarverweigerung aufgehängt.
Chat:     
Theokratius: Ja, es sind zwei unabhängige Rechtsbeziehungen, doch in der einen wird das Produkt der anderen weiterverkauft.    #646428
von romy (CZ/GB), 2012-03-12, 14:30  like dislike  Spam?  
Siehe meine letzten Zeilen oben, die ich angefügt habe, bevor ich deinen Eintrag gelesen habe. Wenn mir eine Agentur für Übersetzungen ins Englische weniger als üblich bezahlt, weil ich keine englische Muttersprachlerin bin, kann diese Agentur von mir auch keine muttersprachliche Qualität erwarten. Das ist doch ganz logisch, nicht wahr?  Ich meine, das Honorarangebot bestimmt das Qualitätsniveau.
Am Beispiel dieser konkreten Agenturkette: Da werden seit Jahren z.B. Patentschriften oder wichtige Gerichtsdokumente, von denen Unternehmensschicksale oder Menschenleben abhängen, immer wieder auf bis zu fünf nichtmuttersprachliche, überhaupt nicht juristisch versierte Übersetzer in aller Welt aufgeteilt, die sich gerade in einer finanziellen Notlage befinden und die Nacht über durcharbeiten, damit die 100 Seiten oder so ganz schnell fertig werden. Da kann ja gar nichts anderes als die allerfürchterlichste Qualität herauskommen! Das ist auch jedem der beteiligten Übersetzer klar, und deshalb nimmt jeder Übersetzer, der so einen Auftrag erhält, automatisch an, dass von ihm nur eine ganz grobe Wiedergabe des Inhalts zu Informationszwecken eines einzelnen Lesers (z.B. des bearbeitenden Rechtsanwalts) verlangt wird und dass die Übersetzung, sollte sie tatsächlich jemals vor Gericht verwendet werden, vorher nochmals gründlich von einem Juristen oder hochspezialisierten Fachübersetzer überarbeitet werden wird.
Chat:     
von Theokratius, 2012-03-12, 14:45  like dislike  Spam?  78.41.149....
 #646432
Grundsätzlich müss ein ausgebildeter Übersetzer nicht in jedem Fachgebiet versiert sein, wo er einen Übersetzungstext bekommt. Er kann durch Recherchen durchaus eine Topqualität abliefern, aber das ist natürlich zeitaufwändig. Dass man diesen Aufwand nicht verlangen oder erwarten kann, wenn man einen Hungerlohn bezahlt, ist ein stichhaltiges Argument. Die Frage in deinem Fall ist aber, welche Qualität konnte das Übersetzungsbüro konkret erwarten und woran ist sie zu messen. Es scheint so, als hättest du diesbezüglich keinerlei Absprachen getroffen und die Übersetzung einfach zum genannten Preis übernommen. Bei Eilaufträgen könntest du z.B. das genaue Recherchieren von Fachtermini aussschließen und nur die sprachliche Richtigkeit garantieren. Eine juristischen Auseinandersetzung würde darauf hinauslaufen, dass du als klagende Partei beweist, dass du die Übersetzungsqualität abgeliefert hast, die mangels Vereinbarung zu erwarten war und dass damit das vereinbarte Honorar gerechtfertigt ist.
Chat:     
von Theokratius, 2012-03-12, 14:55  like dislike  Spam?  78.41.149....
 #646435
Den Begriff "muttersprachliche Qualität" würde ich auf die sprachliche Formulierungen im Text beziehen und nicht auf ungebräuchliche oder falsche Fachtermini. Ein Muttersprachler ist ja nicht automatisch auch Fachmann. Deswegen  wäre es wichtig, zu wissen, worauf sich die Kritik an der Übersetzungsqualität stützt.

Ein geringeres Honorar für Nichtmuttersprachler kann höchstens bei allgemeinen Texten gelten, die mehr oder weniger idiomatisch formuliert werden können. Wenn es um die Recherche von Fachausdrücken und fachlichen Sachverhalten geht, hat ein Muttersprachler genausoviel Zeitaufwand wie ein Nichtmuttersprachler.
Bei anspruchsvollen Fachtexten würde ich dieses Argument nie akzeptieren, gerade dort spielt ja die Stilistik eine völlig untergeordnete Rolle.
Chat:     
Hallo romy, du kannst vor einem deutschen Gericht nur DEINEN Anspruch einklagen, die Anmerkungen von Theokratius sind vollkommen korrekt. Ob dabei   #646437
anonymous, 2012-03-12, 15:06  like dislike  Spam?  195.127.203....
Aussicht auf Erfolg besteht, ist, wie zumeist in derartigen Fällen, zumindest fraglich. Denn als Auftragnehmer ist man gehalten, sich VOR Annahme des Auftrags über alle Eventualitäten zu informieren. Deine Argumente sind emotional und menschlich gut nachvollziehbar, jedoch vor Gericht zur Durchsetzung deines Anspruches auf Zahlung vermutlich eher wenig tauglich. Auch der Streitwert von unter 1.000 Euro ist gering - nach allgemeinen Maßstäben. Du könntest aber den Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer über den Vorfall informieren, eventuell dem BDÜ beitreten. Somit hättest du ein Netzwerk, das dich auch in Deutschland stützen könnte. Und dich mit seriösen Auftraggebern in Kontakt bringt.
Alles Gute und Gruß
Edda
Chat:     
Danke, ich habe eben ein Frankfurter Anwaltsbüro angeschrieben, das auf Arbeitsrecht spezialisiert ist. Quelle: Gelbe Seiten  #646438
von romy (CZ/GB), 2012-03-12, 15:27  like dislike  Spam?  
Edda, schön, endlich deinen Namen zu hören. Der Streitwert meinerseits ist rund 2000 Euro, da es sich insgesamt um drei Aufträge von zwei Kunden handelt, die ähnlich abgelaufen sind. Von Seiten der Kunden, die ihr Geld zurückverlangen, ist der Streitwert etwa viermal so hoch. Mir ist klar, dass dies zwei unabhängige Rechtsbeziehungen sind. Beim BDÜ war ich vor meiner Auswanderung Mitglied; vielleicht ist es wirklich eine gute Idee, da wieder beizutreten. Hat der Verband immer noch ein Schiedsgericht?
Theokratius: Die Mängelrüge des Kunden bezieht sich fast ausschließlich auf stilistische Formulierungen, die meiner Meinung nach eher Geschmacksfragen sind und in meiner Version vielleicht ungehobelt klingen, aber keine wirklichen Fehler darstellen, nach Meinung des Kunden von einem Muttersprachler jedoch naturgemäß ganz anders gelöst worden wären. Ich gebe dem Kunden da übrigens völlig Recht. Die wenigen Fachtermini, die falsch übersetzt wurden, sind eher vernachlässigbar, jedoch wären diese Fehler einem Diplom-Biologen (der dem Kunden von der Agentur als Übersetzer zugesagt worden war)  wahrscheinlich nicht unterlaufen. Die von mir gelieferte Übersetzung war vollständig, verständlich und grammatikalisch korrekt, und sie wurde pünktlich abgeliefert. Damit habe ich meinen vertragsgemäßen Auftrag erfüllt.
Chat:     
das ist aber kein Fall von Arbeitsrecht, sondern einer des allgemeinen Vertragsrechts  #646441
anonymous, 2012-03-12, 15:41  like dislike  Spam?  77.181.11....
(hier: Werkvertrag). Aber das kann jeder Anwalt übernehmen, eines Spezialisten bedarf es nicht
Chat:     
Liebe romy, leider ist das, wie ein anderer anonymous vor mir sagt, kein Fall aus dem Arbeitsrecht. Sollte es sich bei den drei aufgelaufenen und  #646443
anonymous, 2012-03-12, 15:51  like dislike  Spam?  195.127.203....
nicht bezahlten Aufträgen um ein und denselben Auftraggeber handeln, würde ich in deinem Fall ein Inkassobüro einschalten. Das geht in der Regel relativ unkompliziert von statten. Einfach googeln. Leider habe ich keine Empfehlung zur Hand.
Der BDÜ unterhält m.W. bei einigen Landesverbänden auch Schiedsgerichte. Allerdings bedarf es einer Schiedsvereinbarung, um den Anspruch vor einem Schiedsgericht einzuklagen.
Du hast schon recht, man muss sich zur Wehr setzen.
Gutes Gelingen!
Edda (nur 2 Beiträge sind von mir)
Chat:     
Nachtrag:  #646444
anonymous, 2012-03-12, 15:51  like dislike  Spam?  77.181.11....
Im Arbeitsrecht geht es um die Beziehungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, d.h insbesondere um die Rechte und Pflichten ABHÄNGIG Beschäftigter.
Bei dir geht es um das Verhältnis von Auftraggeber zum Auftragnehmer; d.h. hier zu dir als UNABHÄNGIG Beschäftigter (als Arbeitnehmer hättest du den Auftrag annehmen müssen, du als Auftragnehmer dagegen hättest ihn auch ablehnen können)
Chat:     
von textmaus (DE/US), 2012-03-12, 16:29  like dislike  Spam?  
 #646448
Ich bin zwar kein Übersetzer, sondern deutschsprachiger Autor, aber hast Du nicht ohnehin das Recht nachzuarbeiten oder gibt es in Deinem Vertrag eine Klausel, dass man nur dann bezahlt, wenn die Arbeit vom Auftraggeber angenommen wird? Außerdem hast Du schon so weit vorgearbeitet, dass eine zweite Hand es deutlich leichter haben wird, neu Formulierungen zu finden.
Chat:     
Nun hat Romy einen Anwalt kontaktiert, der sich [ich gehe mal davon aus] auskennt.  #646459
von Baccalaureus (DE), 2012-03-12, 17:11  like dislike  Spam?  
Alles, was wir hier weiter beitragen, ist nur Kristallgekugel.
Chat:     
von Christophorus, 2012-03-12, 22:51  like dislike  Spam?  62.178.98....
 #646498
Quatsch. Alles was wir - Baccalaureau ausgenommen - hier beitragen, hilft anderen Kollegen und hat mit "Kristallgekugel" gar nichts zu tun.
Chat:     
Tausend Dank für eure Ratschläge!   #646514
von romy (CZ/GB), 2012-03-13, 02:55  like dislike  Spam?  
Ich habe noch keine Antwort von den Rechtsanwälten bekommen, also rufe ich erst mal bei einem Inkassobüro an, sobald in Deutschland wieder Tag ist, und erkundige mich. Ich will auf jeden Fall, dass die Agentur mindestens Zinsen und Mahngebühren obendrauf zahlt. Eine saftige Anwalts- und Gerichtsrechnung wäre für die freilich eine bessere Lektion.
Chat:     
Die Sache läuft!  #646741
von romy (CZ/GB), 2012-03-14, 12:31  like dislike  Spam?  
Also ich habe gestern ein Frankfurter Inkassobüro angerufen und denen die Unterlagen zum Fall per Email geschickt, und die haben gleich heute ein ernstes Schreiben an das Büro Profi Schnelldienst Fachübersetzungen abgesandt und führen den Fall bei Bedarf bis vors Gericht. Was das kostet? Ich war angenehm überrascht: Nur 5% Erfolgshonorar vom Streitwert! Nun bin ich gespannt.
Chat:     
Schneller Erfolg!  #647028
von romy (CZ/GB), 2012-03-16, 04:43  like dislike  Spam?  
Na, wer sagt's denn? Für diejenigen, die diese Sache weiterverfolgen, hier zur allseitigen Ermutigung die gute Nachricht: Zwei Tage nach Einschalten des Inkassobüros habe ich zwei der drei geschuldeten Beträge auf meinem Konto! Es lohnt sich also doch, gegen Agenturriesen anzukämpfen, wenn man im Recht ist. Ob ich jemals auch eine Entschuldigung von denen zu hören bekomme? Schön wär's.

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