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Deutsch-Englisch-Wörterbuch

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English-German Translation of
punch drill operator

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Frage:
punch drill operator  
von joerg (DE), 2013-01-17, 19:52  like dislike  Spam?  
Ich habe heute den Begriff "punch drill operator" gefunden und wurde nicht schlau draus, kann mir bitte jemand helfen?

Danke.
Antwort: 
Hilft das Bildchen hier weiter?  #690978
von rabend (DE/FR), 2013-01-17, 20:08  like dislike  Spam?  
Antwort: 
Locher (technische Ausführung der Schreibtischversion)  #690979
anonymous, 2013-01-17, 20:11  like dislike  Spam?  77.181.251....
oder im Rugby und anderen Sportarten: Trainieren des (Abwehr-) Stoßes
Antwort: 
von UncleBob (AT), 2013-01-17, 23:21  like dislike  Spam?  
 #690985
Der punch drill operator war wahrscheinlich so etwas wie ein Bohrwerkdreher .
Wikipedia(DE): Bohrwerkdreher

Der Arbeiter, der die Stanzpresse (punch press) bedient heißt Stanzer . Hier gibt es eine Liste mit Berufsbezeichnungen, allerdings ohne Beschreibung, aber man kann sie dann auf Verdacht googlen:
http://www.unfallversicherung-preiswert-billig.de/Fragen_Unfallvers...

Ich weiß es nicht genau, aber wahrscheinlich sind diese Berufe ausgestorben. Die Geräte gibt es aber noch. Verwendet werden sie, soweit ich weiß, vom Mechaniker . Mechaniker ist ein sehr vielseitiger Beruf. Der Mechaniker macht all das: Bohren, drehen, fräsen, Bleche biegen und vieles mehr. Wikipedia sagt, der Spezialist für spanabhebende Verfahren heißt Zerspanungsmechaniker - siehe hier: Wikipedia(DE): Zerspanungsmechaniker

Eine Maschine, die bohrt und stanzt, gibt es IMHO nicht. Bohren und stanzen bezieht sich auf den Beruf.

Die Maschine in rabends Foto ist sehr wahrscheinlich eine Ständerbohrmaschine . Es könnte aber auch eine Fräsmaschine sein - so genau kann ich es leider nicht sehen.
Antwort: 
Was ist dann der -- ergooglebare -- "Stanzbohrer"?  #690988
von rabend (DE/FR), Last modified: 2013-01-18, 00:24  like dislike  Spam?  
Ich frage das als absoluter Laie in Stanz- und Bohrangelegenheiten.

http://www.friatec.de/content/friatec/de/Technische-Kunststoffe/FRI...
Zitat:Sie wird z.B. mit dem Anbohrequipment der Firma Hütz + Baumgarten durchgeführt. Die Anbohrung erfolgt spanlos mit dem Stanzbohrer bis 46 mm (entspricht ca. dem Innen-Ø d 63/SDR 11).
Antwort: 
rabend: Gute Frage  :)  #691007
von UncleBob (AT), 2013-01-18, 04:28  like dislike  Spam?  
Ich konnte mir den Stanzbohrer auch nicht vorstellen bis ich ihn gesehen habe. Hier ist er gut zu sehen:
http://www.suba.ch/GetReport.axd?conn=&reportName=rptProductDat...

Wozu?
Man möchte in ein Wasserleitungsrohr aus Kunststoff eine Abzweigung einbauen. Dazu muß man erst ein Loch in das Rohr bohren und danach ein weiteres Rohr (das dann eben die Abzweigung darstellt) hineinschweißen. Der Stanzbohrer ist dafür gedacht, daß man das (auch) nachträglich machen kann - also an einer bereits bestehender Wasserleitung. Das Problem dabei ist, daß keine Späne in das Wasserleitungsrohr gelangen dürfen. Die Späne sind relativ groß. Sie würden unweigerlich zu einer Stelle gelangen, wo eine Verengung ist (z. B. bei einem Ventil), dort hängen bleiben und zu einer Verstopfung führen.
Der Stanzbohrer schneidet nur einen (nicht ganz) kreisförmigen Ring in das Rohr. Dabei entstehen fast keine Späne. Das übrig bleibende Plättchen darf man natürlich nicht ins Rohr fallen lassen :)

Was es ist?
Schwer einzuordnen - es ist halt ein Spezialwerkzeug. Ich hätte am ehesten gesagt, es handelt sich um eine Art Säge. Wenn Du Dir mein Dokument ansiehst, erkennst Du, daß oben aus dem Zylinder 4 Zähne herausstehen (Jeweils um 90° versetzt. Man sieht nur zwei wirklich gut.)

Wie kommt das Ding zu seinem Namen?
Ein Bohrer zerspant das Material, das nicht mehr benötigt wird. Zerspant - also er zerbröselt es, oder schabt es ab. (Das sage ich so respektlos, aber es ist sehr durchdacht, wie die Schneide geformt sein muß, damit das richtig funktioniert.) Also, so richtig ein Bohrer ist es nicht, da ja das Material nicht komplett zerspant wird. Aber es macht eine Rotationsbewegung wie es ein Bohrer auch tut. Eine Stanze ist es schon gar nicht. Beim Stanzen wird das Material nicht zerspant sondern abgeschert. Geschert: Es macht das, was eine Schere mit dem Papier macht: Von einer Seite des Papiers wird in die eine Richtung gedrückt, von der anderen in die andere Richtung - so lange bis es das Material nicht mehr aushält und dort zerreißt. Es entstehen also keine Späne, sondern ein sauberer Schnitt (eigentlich ein Riß). Das tut der Stanzbohrer sicher nicht. Aber die Analogie mit dem Stanzen ist, daß das nicht mehr benötigte Rohrstück aus dem Rohr entfernt wird. Außerdem entstehen kaum Späne.

Mit Kunststoffrohren habe ich noch nicht gearbeitet, aber ich kenne so etwas aus einer anderen Situation. Wenn man eine Steckdose in die Wand setzen möchte, verwendet man so einen "Bohrer". Dabei geht es nicht darum, keine Späne zu machen. Man könnte das Loch für die Steckdose auch ausstemmen. Allerdings kriegt man das nie so "schön" hin, weil Teile der Wand wegsplittern, wo man es nicht beabsichtigt. Mit dem Bohrer hat man ein schönes rundes Loch. Der Zylinder, der stehen bleibt, läßt sich leicht wegstemmen. So einen Bohrer nimmt man auch, wenn man eine Wand durchbohren möchte, um dann ein Heizungsrohr, etc, durchzustecken. So ein Bohrer heißt in Österreich "Topfbohrer" (zumindest kannte ich ihn so). In Deutschland offenbar eher Lochbohrer. Auch gelesen: Dosensenker. Aber das ist alles nicht so genau. Man sagt, "Ich brauch' SO einen Bohrer." :)
Antwort: 
punch drill operator   #691022
anonymous, 2013-01-18, 10:54  like dislike  Spam?  84.139.202....
Vielen Dank allen.
Es ging offenbar um eine Berufsbezeichnung.
Der Zusammenhang in dem ich den Begriff fand war:

"... Owens, a quiet Detroit punch drill operator, stood his ground and ran from man to man, redistributing ammo from dead and wounded. ..."
Antwort: 
UncleBob  #691036
von rabend (DE/FR), Last modified: 2013-01-18, 13:17  like dislike  Spam?  
Ich besitze u. U. so einen (Topf- oder wie auch immer) Bohrer, erstanden im Baumarkt für meine Heimwerkerbohrmaschine, zum Bohren oder vielmehr Heraussägen besonders großer Löcher in Holzplatten, Türen usw.. Mit meinen beschränkten Heimwerkerkenntnissen hielt ich das bislang immer für eine runde Säge, bzw. mehrere runde Sägen, da es sich um mehrere konzentrisch angeordnete Sägeblätter handelt, von denen jeweils eines ausgewählt wird; die anderen werden abgenommen. Ich hatte mir nie überlegt, wie dieser Aufsatz heißt. Dass ich damit stanze, wäre mir nicht in den Sinn gekommen, denn der Aufsatz wird ja nicht in die zu bearbeitende Platte hineingeschlagen, sondern sägt sich hinein.
Nachtrag: Ich google und erinnere mich, dass man es im Frz. scie cloche (dt. Glockensäge?) nennt.
Hier ein Bildchen: http://t2.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcR6imbV9pUQ3b7Kwh5KyhUfvNl3...
Viell. dasselbe Prinzip wie bei dir oben: scie trépan (dt. Trepaniersäge?) http://www.bricoachat.fr/pour-materiaux/4814-scie-trepan-sds-plus-d...
Antwort: 
rabend  #691049
von UncleBob (AT), 2013-01-18, 15:35  like dislike  Spam?  
Wie gesagt, es ist alles nicht so genau, und die Frage "Wie heißt das jetzt wirklich?" wird oft schon fast als unanständig empfunden. Aber genau wie Du interessiere ich mich dafür und treibe die Leute damit manchmal in den Wahnsinn.

Dein erstes Bild zeigt eindeutig eine "Lochsäge". Manchmal "Lochkreissäge" genannt, aber dieser Ausdruck ist IMHO wahrscheinlich nicht richtig. Eine Kreissäge hat einen "anderen" Kreis.

Ich kann nicht Französisch. Aber da cloche Glocke heißt, könnte gut ein Topfbohrer gemeint sein. "Topf" bezieht sich auf das Aussehen.

Dein zweites Bild kann ich leider nicht anzeigen. Bei "scie trépan" kam aber unter anderem das zum Vorschein:
http://img294.imageshack.us/img294/7936/trepan1ky.png
Das ist ein Lochschneider. Er wird für Bleche verwendet. Das Messer schneidet .

Damit Du siehst, wie ungenau der Sprachgebrauch ist. Das ist ebenfalls unter "Lochschneider" zu finden:
http://www.siebershop.de/catalog/images/article_7451_1.jpg?osCsid=e...
Man macht damit ein Loch in eine Edelstahl-Spüle, um die Armatur (Wasserhahn) montieren zu können. Das ist aber eindeutig eine Stanze - funktioniert wie eine Schere (nur mit mehr Kraft). (Die Mutter rechts im Bild wird mit einem Schraubenschlüssel angezogen.)

Vom Ausdruck her, Trepan..., wird offenbar ein Gerät bezeichnet, um in den Schädel ein Loch zu schneiden/bohren. Also offenbar geht es hier um den Zweck. Allerdings überschreitet das meine Künste :) . Eine exakte deutsche Bezeichnung dafür habe ich nicht gefunden (und die Bilder wurden mir auch langsam schon zu grauslich ...)

Wie gesagt, kannte ich den Stanzbohrer nicht. Erst als ich ihn gesehen hatte, war mir die Funktionsweise klar. Ich habe ja auch geschrieben, daß ich ihn technisch gesehen eher für eine Säge halte. Woher "Stanz..." kommt, war einfach geraten. Aber dazu stehe ich immer noch - es wäre eine plausible Erklärung.
Antwort: 
UncleBob  #691052
von rabend (DE/FR), Last modified: 2013-01-18, 16:43  like dislike  Spam?  
Besten Dank für deine ausführliche Antwort.

Ich komme nochmals auf  die scie trépan zurück. Selber Link, jedoch auf das Bild reduziert, viell. klappt es nun: http://www.bricoachat.fr/4814-7404-thickbox/scie-trepan-sds-plus-d4...

Das Nomen "trépan" wird wird im Frz  -- im Gegensatz zum Verb "trépaner" (trepanieren) -- nicht nur im chirurg. Sinn benutzt, Auch Geologen, Bergarbeiter und Bildhauer benutzen einen trépan -- er dringt dann in Gestein bzw. Marmor usw. ein (ggf. auch Holz); auf Dt. offenbar (LEO) Bohrmeißel oder Stoßbohrer. Ich nehme an, Geräte von sehr unterschiedlicher Größe. Wird das harte Material beim Bohren zerstoßen oder bleibt ein Bohrkern übrig, der herausgezogen werden kann? Keine Ahnung; aus der frz. Wörterbuchdefinition geht es nicht hervor. Worin genau der Unterschied. zw. trépan und scie trépan besteht (scie = Säge), ist mir ebenfalls unklar. Aber das ist eine Frage, die sich selbstverständlich nur im Frz. stellt.
Antwort: 
rabend  #691075
von UncleBob (AT), 2013-01-18, 21:17  like dislike  Spam?  
Ja, Dein Link hat jetzt bei mir funktioniert. Das ist eindeutig ein Bohrer für Mauerwerk. Man sieht das schon am Zentrierbohrer, wo man an der Spitze deutlich den Meißel sehen kann. Auf der rechten Seite siehst Du im Schaft die Nuten des SDS Systems. Das ist für die Hilti (elektrischer Bohrhammer). Mit der Schlagbohrmaschine geht da nichts mehr!

Diesen Typ Bohrer habe ich mit Topfbohrer gemeint, wegen des Zylinders und nicht wegen seiner Funktion. Im Prinzip bleibt beim Bohren ein Kern stehen, den man immer wieder herausbrechen muß, wenn man sehr tief bohrt.

Zum Wort "trépan" kann ich nichts sagen - habe ich noch nie gehört. Hier ist ein Link zu Pons:
http://de.pons.eu/franzosisch-deutsch/tr%C3%A9pan

Google Bildsuche fördert die verschiedensten Dinge zu Tage. Zum Beispiel das:
http://www-zope.ac-strasbourg.fr/sections/enseignements/secondaire/...
Laut Wikipedia ist das ein Bohrmeißel der Bauform "Rollenmeißel"
Wikipedia(DE): Mei%C3%9Fel
Paßt genau zum Pons-Eintrag.
Daß Bildhauer so etwas verwenden, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.

Wenn es um den Stoßbohrer geht - da kommt man von Hundertsten ins Tausendste!
Über diese Bohrtechnik siehe hier:
http://de.academic.ru/dic.nsf/meyers/300808/Tiefbohrer

Ein Rätsel ist mir, daß normale Bohrer wie sie für Metall oder Holz verwendet werden, als "Anbohrer (Stoßbohrer)" verkauft werden. Ich habe das noch nie gehört. Bei "Anbohrer" dachte ich zunächst an "Zentrierbohrer" - ist es aber nicht, die sehen anders aus. Also da bin ich mit meinem Latein schon ziemlich am Ende. Trotzdem, ich schaue wieder in diesen Thread. Vielleicht findest Du ja noch was Interessantes in Deiner Bohrersammlung :)
Antwort: 
UncleBob  #691128
von rabend (DE/FR), Last modified: 2013-01-19, 18:21  like dislike  Spam?  
Laut Worterklärung benutzen jedenfalls auch Bildhauer das Gerät -- nicht so sehr, um etwa die Struktur des Steins, den sie bearbeiten wollen, zu erforschen, sondern um Markierungen anzubringen. Sie gehen dabei so tief, wie weggeschlagen werden soll. Manche Steine sind in dieser Arbeitsphase geradezu übersät mit Löchern; offenbar wird zuerst einmal die entsprechende Menge Material zwischen den Markierungen weggemeißelt. Hin und wieder sind letzte Spuren dieser Vorarbeit auch beim fertigen Kunstwerk noch sichtbar.  

Das ist alles, was ich hinzufügen kann. Dir nochmals Dank für die zahlreichen Informationen. Für den Augenblick genügen sie mir.

http://peneaud.com/Histoire-sculpture-sur-bois/outillage-1.htm
Chat:     
rabend  #691135
von UncleBob (AT), 2013-01-19, 20:39  like dislike  Spam?  
Was Du über das Anbringen von Markierungsbohrungen im Stein sagst, leuchtet mir ein. Ich könnte mir vorstellen, daß die Spitze des Bohrers ein gewisses Problem darstellt, da sie einen konischen "Boden" erzeugt und keinen flachen - und ich nehme an, daß man in diesem Fall eine genau definierte Tiefe haben möchte. Allerdings habe ich keine Spezialbohrer für diesen Zweck gesehen.

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