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Deutsch-Englisch-Wörterbuch

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Frage:
Yours in Prosperity,  
von romy (CZ/GB), 2013-11-28, 02:05  like dislike  Spam?  
Mit dieser Phrase, gefolgt vom Namen, endet jeweils das Anschreiben zu einem E-Learning-Kurs, der lektionsweise per E-Mail an die Abonnenten geschickt wird. Es geht in dem E-Kurs um den zunehmenden Aufbau von Selbstvertrauen und um Erfolg im Beruf und ganz allgemein im Leben. Was würdet ihr damit tun? Ich habe erst einmal geschrieben: "In Fülle und Wohlstand, Ihr (Name)".
Antwort: 
von Proofreader, 2013-11-28, 02:27  like dislike  Spam?  62.178.98....
 #735490
Das klingt nach unseriösem Guru-Jargon wie hier: http://thrillionairerevolution.co.uk/ wo den Leuten vorgegaukelt wird, sie werden reich, wenn sie sich anschließen. Was man in einer seriösen Mitteilung nie schreiben würde - in Fälle und Wohlstand - könnte hier sogar passen.
Chat:     
Proofreader und andere Negativdenker  #735492
von romy (CZ/GB), Last modified: 2013-11-28, 02:56  like dislike  Spam?  
Lieber Proofreader, es ist schon komisch, was manche Leute als "unseriös" empfinden. Glaubst du denn wirklich, dass ein Mensch, der unter Selbstzweifeln leidet, keine Disziplin aufbringen kann, nicht weiß, wie man sich Ziele setzt oder effektiv seine Zeit einteilt, der schüchtern und ängstlich ist, immer nur tut, was andere von ihm verlangen, oder immer nur kopiert, was auch alle anderen um ihn herum tun, der alles immer negativ sieht und die schlimmsten Dinge befürchtet usw. - glaubst du wirklich, dass so ein Mensch jemals wohlhabend und erfolgreich werden kann? Selbstverständlich nicht.

Demnach ist es kein "Vorgaukeln" und kein "Guru-Jargon", wenn ein weltbekannter Doktor der Psychologie und millionenfach gelesener Buchautor diesen Menschen verspricht, dass sie in jedem Bereich ihres Lebens erfolgreicher sein werden, wenn sie an ihrer Persönlichkeit arbeiten und unproduktive Denk- und Verhaltensweisen durch produktive ersetzen.
Auch dem Urheber deines Links würde ich durchaus mein Vertrauen schenken, zumal er durch seine Karriere und seinen Vermögensstand bewiesen hat, dass er weiß, wovon er da spricht. Was auf die meisten Kritiker der Persönlichkeitsentwicklungsbranche nicht zutrifft!

Ich würde auch dir sehr stark empfehlen, einige Publikationen zur Persönlichkeitsentwicklung zu lesen, damit du deine Negativität und deine unseriöse und unprofessionelle Voreingenommenheit ablegst, lieber Proofreader.

Ich habe eben eine E-Mail aus anderer Quelle erhalten, die prima zusammenfasst, um welche Denk- und Verhaltensweisen es beispielsweise geht, wenn wir vom Unterschied zwischen arm und reich sprechen. Dies sind Ergebnisse einer kürzlich in den USA durchgeführten Verhaltensstudie:

1. 70% of wealthy eat less than 300 junk food calories per day. 97% of poor people eat more than 300 junk food calories per day. 23% of wealthy gamble. 52% of poor people gamble.

2. 80% of wealthy are focused on accomplishing some single goal. Only 12% of the poor do this.

3. 76% of wealthy exercise aerobically four days a week. 23% of poor do this.

4. 63% of wealthy listen to audio books during commute to work vs. 5% of poor people.

5. 81% of wealthy maintain a to-do list vs. 19% of poor.

6. 63% of wealthy parents make their children read two or more non-fiction books a month vs. 3% of poor.

7. 70% of wealthy parents make their children volunteer 10 hours or more a month vs. 3% of poor.

8. 80% of wealthy make Happy Birthday calls vs. 11% of poor.

9. 67% of wealthy write down their goals vs. 17% of poor.

10. 88% of wealthy read 30 minutes or more each day for education or career reasons vs. 2% of poor.

11. 6% of wealthy say what’s on their mind vs. 69% of poor.

12. 79% of wealthy network five hours or more each month vs. 16% of poor.

13. 67% of wealthy watch one hour or less of TV every day vs. 23% of poor.

14. 6% of wealthy watch reality TV vs. 78% of poor.

15. 44% of wealthy wake up three hours before work starts vs. 3% of poor.

16. 74% of wealthy teach good daily success habits to their children vs. 1% of poor.

17. 84% of wealthy believe good habits create opportunity luck vs. 4% of poor.

18. 76% of wealthy believe bad habits create detrimental luck vs. 9% of poor.

19. 86% of wealthy believe in lifelong educational self-improvement vs. 5% of poor.

20. 86% of wealthy love to read vs. 26% of poor.
Antwort: 
yrs., zuversichtlich  #735493
anonymous, 2013-11-28, 03:13  like dislike  Spam?  2.241.127...
Dass einige "Gurus", hier bitte die Anführungszeichen mitlesen, mit positivem Denken auch noch wirtschaftlichen Erfolg verbinden, ist sicherlich nichts weiteres als primitive  Rattenfängerei, siehe R.fänger v. Hameln.

Wirtschaftlicher Erfolg ist nur ein Zwischenstadium, wer diese Praktiken wirklich verstanden hat, dem kann dieses ohne Weiteres überspringen. Wer dabei wirklich nur an solchen denkt, ist wirklich ein Idiot. Es ist eine spirituelle Praktik. Dass "positives Denken" funktioniert, ist wissenschaftlich, will heißen: mithilfe von Statistiken usf., erwiesen.

Und eine spirituelle Praxis impliziert ein Klarerwerden des Denkens. Einem solchen wird aber klar, dass der eigene wirtschaftliche Erfolg nie anders als auf Kosten anderer vonstatten gehen kann. Die Gier nach wirtschaftlichem Erfolg ist also realistisch betrachtet ein negativer Gedanke.

Desh. werden diese Konzepte für einen klaren Verstand nie funktionieren. Das liegt an den Verhältnissen, wie sie sind. Nur die Rebellion hat daher den klarsten Verstand. Positiv denkt, wer rebelliert.
Chat:     
anonymous, 2013-11-28, 03:14  like dislike  Spam?  2.241.127...
 #735494
´t was me, hausamsee, Grüße nach Australien!
Chat:     
ed. Fehler:   #735495
anonymous, 2013-11-28, 03:48  like dislike  Spam?  2.240.19....
Wer (...) verstanden hat, [...] kann dieses ohne Weiteres überspringen. [ohne 'dem'] - Wir verbleiben im positiven Modus des hoffentlich sprachlich Richtigen. ;-)
Chat:     
hausamsee  #735496
von romy (CZ/GB), Last modified: 2013-11-28, 08:48  like dislike  Spam?  
Hausamsee, ich empfehle, du loggst dich das nächste Mal ein, damit du die "Edit"-Funktion nutzen kannst. Dann kannst du nämlich nicht nur Rechtschreibfehler korrigieren, sondern auch Äußerungen löschen, die du bei genauerem Hinsehen selbst leicht als ziemlich "dumm" erkennen wirst (bitte auch hier die Anführungszeichen mitlesen). :)
Auch bei dir, hausamsee, sehe ich einen starken Bedarf nach mehr Fortbildung im persönlichkeitsbildenden Bereich. Die Feststellung eines allgemein bekannten und anerkannten Zusammenhangs als "primitive Rattenfängerei" zu bezeichnen, mag ja noch mit Mangel an besserem Wissen entschuldigbar sein, aber Menschen, die wohlhabend werden wollen, "Gier" und "die Ausbeutung anderer" vorzuwerfen, ist es nicht.
Es ist ein völlig natürlicher, ethisch einwandfreier und gesunder Wunsch eines jeden geistig und emotional gesunden Menschen, wirtschaftlichen Erfolg zu haben. Ein gesunder, natürlicher Wunsch darf nicht mit Gier oder Charakterschwäche gleichgesetzt werden, und wirtschaftlicher Erfolg ist in den meisten Fällen auch viel leichter dadurch zu erzielen, dass man anderen Menschen Vorteile bietet und ihnen zu einem besseren Leben verhilft, sei es durch die Verfügbarmachung von Arbeitsstellen oder durch das Bereitstellen von nützlichen Produkten und Dienstleistungen, als durch irgendwelche unmoralischen Vorgehensweisen.
Sobald diejenigen Menschen, die Arbeitsstellen (freiwillig!) annehmen, oder Übersetzer oder andere Freiberufler oder Selbständige, die sich (wiederum freiwillig!) von Agenturen Aufträge vermitteln lassen oder sich von Kunden die Preise drücken lassen, oder Kunden, die (nochmals freiwillig!) Produkte und Dienstleistungen nutzen, obwohl sie diese vielleicht für "recht teuer" halten, einen Geisteswandel hin zur Dankbarkeit und weg vom Sich-ausgenutzt-Fühlen vollziehen, werden unsinnige Rebellionen ganz von selbst aufhören.
Chat:     
...  #735544
von romy (CZ/GB), Last modified: 2013-11-28, 11:46  like dislike  Spam?  
Antwort: 
von hausamsee (DE), Last modified: 2013-11-28, 13:33  like dislike  Spam?  
 #735585
nun gut, romy, wer will nicht mehr Geld, wer will nicht mehr Wohlstand? Solcherlei Dinge explizit nicht zu wollen, wäre sicherlich wenig rational. Um meinen Punkt klarzumachen habe ich mich eben etwas polemisch ausgedrückt, du dann ebenso, nagut, mit der Reaktion kann ich leben. (Von mir aus muss hier nicht von der Spam-Funktion Gebrauch gemacht werden.)

Mir fiel z.B. bei Erasmus von Rotterdam (Gespräche) auf, dass Dummheit mit Zuwiderhandeln entgegen dem (als natürlich angenommenen) Erwerbstrieb identifiziert wird. Dummheit wäre also, Geld zu verschenken und ähnliche Verhaltensweisen. Andererseits stammt von Erasums das zurecht berühmte "Lob der Torheit". An Spott gegenüber alleinig auf Gewinn ausgerichteter Rationalität spart er allerdings nichtsdestoweniger.

Ohne Zweifel gibt es Menschen, die ihrer psychischen Konstitution wegen sich in einer auch in wirtschaftlicher Hinsicht beklagenswerter Situation befinden. Hier sollen Self-Help-Manuals helfen, habe selber sowas übersetzt und ich schätze dein Engagemat auf diesem Gebiet. Hier jedoch Träumereien (bitte beachten: ich schreibe nicht "Gier") von Wohlstand Vorschub zu leisten, ein Wohlstand, der as a matter of facts immer nur wenigen vergönnt sein wird, ist unaufrichtig.

M.E. wird hier Ursache mit Wirkung vertauscht. Spirituelle Praktiken kommen dann, wenn die Alltagssorgen im Griff sind, dann, wenn sie nicht mehr als Störfaktor dazwischenkommen können. Desh. all diese Retreats, Klöster und dergleichen. Wirtschaftlich sich abzusichern ist also oder kann auch Teil einer spirituellen Praxis sein. Wirkt aber als Selbstzweck einer solchen entgegen. Es wäre dumm, den eigenen Wohlstand zu untergraben, anstatt für die materielle Basis zu sorgen, um mithilfe "positiven Denkens" und dergleichen ein glücklicher Mensch zu werden. Dies muss nicht im Widerspruch dazu stehen, dann die eigene wirtschaftliche Situation zu verbessern.

Das einfachste Mittel, sich den Weg freizumachen für "seelisches Wachstum", dem wirtschaftliche Sorgen entgegenstehen können, ist in einer modernen Welt, ebendiese Sorgen zu beseitigen, wenn es denn in ebendieser Welt nicht gleich das Kloster, die Einsiedelei sein soll.

Wirtschaftlichen Erfolg hier als Selbstzweck zu perpetuieren ist die Perversion des Unterfangens, mit spirituellen Mitteln ein gesünderer Mensch, ein glücklicherer Mensch zu werden. Solche Bemühungen dem wirtschaftlichen Erfolg unterzuordnen, werden notwendig nicht von Erfolg gekrönt bleiben. Die Frustration wird nicht ausbleiben und auf diese Weise werden notwendigerweise unglückliche Menschen produziert. In einer Welt, die beschaffen ist, wie sie nun mal beschaffen ist, wird es immer wirtschaftlich Benachteiligte geben. Das ist unvermeidlich. Diesen nun aber einzureden, dass es nun zufällig sie getroffen hat, liege an ihen selbst, ist einfach zynisch.

Das falsche Mittel produziert unglückliche Menschen. Sie werden unvermeidlich scheitern. Der Markt für solche unzweckmäßigen Hilfestellungen des Mehrdesselben wird auf diese Weise zusätzlich zu allem Unglück dann erst geschaffen.

Schopenhauer (edit: ein p) definierte Dummheit als die Verwechslung von Ursache und Wirkung. Genau auf diesem Prinzip beruhen solche Ratgeber, die den Menschen einreden wollen, sie sollen zum Zweck des wirtschaftlichen Erfolgs zuerst glückliche Menschen werden, die den wirtschaftlichen Erfolg zum Selbstzweck machen und das Streben nach Glück als Selbstzweck zu erkennen entgegenarbeiten.

So funktioniert es nicht, so ist die Welt nicht beschaffen. Traurig, aber wahr. Realistisch ist es, gegen die Verhältnisse zu versuchen, ein glücklicherer Mensch zu werden, in denen glückliche Menschen nicht vorgesehen, überhaupt unerwünscht sind.
Chat:     
hausamsee  #735604
von romy (CZ/GB), 2013-11-28, 13:54  like dislike  Spam?  
Danke für deine Erklärungen. Ich sehe, du hast dich mit der Thematik beschäftigt, aber ich sehe auch klare Widersprüche in dem, was du schreibst. Aber vielleicht entspricht das nun mal deiner persönlichen Lebenserfahrung. Meiner Erfahrung nach kenne ich nur Menschen, die entweder alles haben - körperliche Gesundheit und Schönheit, Geld und Besitz, Ansehen und Freunde, und die glücklich sind und viel Spaß haben und tolle Abenteuer erleben, z.B. auf Reisen - und auf der anderen Seite diejenigen, die von dem Allen nichts oder nur wenig haben.
Und beim genaueren Hinsehen und Nachfragen habe ich dieselben unterschiedlichen Gewohnheiten und geistigen Einstellungen bei den beiden Gruppen festgestellt wie sie in meiner Antwort an Proofreader von 02:56  aufgelistet sind.
Daher stehe ich mit voller Überzeugung auf der Seite der Slebsthilfe-Autoren, deren Bücher ich übersetze und die behaupten: Ändere deine innere Einstellung und deine alltäglichen Gewohnheiten - und dein äußeres Leben wird sich ebenfalls dementsprechend verändern.

Ich habe es auch oft genug selbst ausprobiert: Wenn ich mein Verhalten ändere, ändert sich das Verhalten meiner Umwelt. Das klappt immer!  Und auch meine Resultate verändern sich.
Zum Beispiel: Wenn ich einen Autor anschreibe, weil ich sein Buch übersetzen will, bekomme ich interessantere Arbeit als wenn ich online Bewerbungsformulare für multinationale Übersetzungsagenturen ausfülle.
Wenn ich eine E-Mail an die Beschaffungsabteilung eines Konzerns schreibe, verdiene ich mehr Geld als wenn ich meinen Namen bei Proz.com listen lasse. Ich weiß das und richte mein Verhalten eben danach aus, was ich erzielen will.
Andererseits gibt es aber Tausende von Übersetzern, die sich darüber beklagen, wie sehr sie doch von Agenturen ausgebeutet und bei miserabler Bezahlung zeitlich unter Druck gesetzt werden und wie schwer und mühselig die Arbeiten sind - die es aber nie wagen würden, einen potentiellen Direktkunden anzuschreiben!
Denn ... "das hat doch gar keinen Sinn, damit kommt man nie durch, dafür bin ich noch nicht gut genug..."
Glaubst du wirklich, dass die geistige Einstellung und das Selbstwertgefühl nichts mit der finanziellen Lage eines Menschen zu tun haben? Ich glaube das sicherlich nicht.
Antwort: 
von Sasso, 2013-11-28, 18:08  like dislike  Spam?  78.41.149....
 #735640
4;romy: Bevor du das nächste Mal Diskussionsteilnehmer persönlich verunglimpfst und ihnen vorwirfst, dass die deinen Kontext nicht kennen, empfehle ich, dreimal tief Luft zu holen, 10 Min. zu waren und dann sachlich zu diskutieren :-)
Antwort: 
Verunglimpfungen  #735665
von romy (CZ/GB), 2013-11-28, 21:22  like dislike  Spam?  
4;Sasso: Das ist eine gut gemeinte und weise Empfehlung, aber als ziemlich cholerischer Mensch kann ich fiese Gemeinheiten und Ungerechtigkeiten nicht einfach wortlos durchgehen lassen. Immerhin waren es Proofreader und hausamsee, die ohne jeglichen sachlichen Grund meinen Autor persönlich angegriffen und verunglimpt haben. Woher nehmen sie das Recht, einen ihnen völlig fremden Menschen als unseriösen Guru, Vorgaukler und Rattenfänger zu beschimpfen, nur weil er sich für die E-Mails an seine Kunden einen originellen Abschluss ausgedacht hat?

Dazu muss man keinen Kontext kennen. Das ist schlichtweg eine Gemeinheit und Unverfrorenheit, die nach Zurechtweisung verlangt. Wenn ich einen Textteil von einem Arzt oder Rechtsanwalt oder einem Konzernangestellten vorlege, kommen nie solche Bemerkungen, obwohl man deren Berufe genauso negativ sehen könnte. Oder hast du hier schon jemals erlebt, dass jemand solche Leute als irregeführte chemiebesessene und blutrünstige Killer, rechtsverdrehende Halsabschneider, geldgierige Schreibtischhengste und blöde Sklaven bezeichnet hat?
Chat:     
Ganz vorsichtig gefragt: Würdest du, romy, neben vielem anderen noch solche Ratgeber übersetzen, wenn sie dich wohlhabend gemacht hätten?  #735671
von Proteus-, 2013-11-28, 23:55  like dislike  Spam?  178.191.28...
If you're worth (the equivalent of) £95m, you're at the very bottom of the BIRMINGHAM POST rich list:

http://www.birminghampost.co.uk/all-about/rich%20list?pageNumber=2

Cf. also the Sunday Times rich list for the whole of the UK:
http://www.thesundaytimes.co.uk/sto/public/richlist/
Chat:     
Ganz vorsichtig zurückgefragt, lieber Proteus: Würdest du neben vielem anderen noch Rechtstexte übersetzen, wenn die dich reich gemacht hätten?   #735679
von romy (CZ/GB), 2013-11-29, 00:41  like dislike  Spam?  
Immerhin ist ja bekannt, dass Anwälte ziemlich viel verdienen - so um die 200 bis 500 Euro pro Stunde, wird gemunkelt. Teilen sie ihr Geld denn auch dementsprechend mit dir?
Ich hoffe, du erkennst nun den Sarkasmus an deiner eigenen Frage. Die wirkliche Frage ist nicht, ob ich durch das Befolgen solcher Ratschläge reich geworden bin (wobei ich finde, dass das schon zutrifft: in zwei Wochen ziehen wir in ein wunderschönes Haus mit Meerblick und vermieten die zwei, die wir hier vor Ort schon haben, und meine Tochter wird in Zukunft endlich an eine private Waldorf-Schule gehen; damit haben sich meine zwei größten Wünsche bereits erfüllt; meine kleine Tochter nimmt auch Reitunterricht und meine große richtet sich ihre erste eigene Wohnung ein und hat sich eben auch ein Auto gekauft, wir reisen, wann immer wir wollen, wir haben alle Haustiere, die wir uns je gewünscht haben, und außerdem habe ich es auch geschafft, in den letzten 6 Wochen ohne Leiden sondern freudvoll 12 kg abzunehmen, was auch eine schöne Leistung ist, die ich letztendlich meiner Lieblingsliteratur verdanke!) - aber die wirkliche Frage ist, wie man als anständiger Mensch andere Menschen behandeln sollte, die positivere oder schlichtweg einfach nur andere Ansichten vom Leben haben als man selbst hat.
Um deine konkrete Fragestellung zu beantworten: Ja, ich würde solche Ratgeber auch dann übersetzen, wenn ich unendlich viel Geld hätte; vielleicht würde ich es dann manchmal sogar kostenlos tun! Der Grund ist, dass ich es wichtig finde, vor allem jungen Menschen klarzumachen, dass sie die Wahl haben und sich nicht unbedingt der trostlosen Schwarzmalerei und Negativdenkerei der großen Massen anschließen müssen. Was ich allerdings als Superreiche nicht mehr übersetzen würde, wären ekelhafte Verträge, todlangweilige Rechnungsabschlüsse, manipulierte klinische Studien und ähnliches wertloses Zeug.
Chat:     
Weder jage ich selbst schnödem Mammon nach, noch habe ich jemals irgendjemanden ermutigt, es zu tun.  #735687
von Proteus-, 2013-11-29, 01:01  like dislike  Spam?  178.191.28...
Chat:     
Wogegen ich meine Arme weit für den kontinuierlichen Fluss von Geld und anderen schönen Gaben öffne, und jeden ermutige, dasselbe zu tun.  #735688
von romy (CZ/GB), 2013-11-29, 01:12  like dislike  Spam?  
Du siehst, Proteus, wir haben entgegengesetzte Einstellungen in Bezug auf Geld, und trotzdem mögen wir einander, akzeptieren einander und gehen höflich miteinander um. Nichts anderes wünsche ich mir von den anderen Forumsteilnehmern auch.

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