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Frage:
discharge  
von Schandor (AT), 2015-06-25, 09:20  like dislike  Spam?  
Mit diesem Begriff habe ich immer wieder Schwierigkeiten:

Without going into the debate over what it means to be rational, we may say rather confidently that God’s being timeless impairs neither God’s noetic structure (His system of beliefs) nor His ability to discharge any intellectual duties He might be thought to have.

Ohne mich auf eine Diskussion zur Frage der Bedeutung des Vernunftbegriffs einzulassen, dürfen wir zuversichtlich sagen: Gottes zeitloses Wesen schmälert weder Gottes noetische Struktur (seine Vorstellungen) noch seine Fähigkeit, sich irgendwelcher intellektueller Aufgaben zu entledigen, die er vermeintlich hat. Oder wie?
Antwort: 
viele Bedeutungen   #806364
von Lisa4dict loggedout, 2015-06-25, 09:43  like dislike  Spam?  99.11.162....
hier "to perform"  ausführen / verrichten
Antwort: 
Lisa  #806365
von Schandor (AT), 2015-06-25, 09:48  like dislike  Spam?  
Danke, Schatz!
Chat:     
Haben wir hier übrigens seit 2004 als Eintrag:  #806377
von rabend (DE/FR), Last modified: 2015-06-25, 10:36  like dislike  Spam?  
http://contribute.dict.cc/?action=show-history&id=424655
to discharge [duty] = erfüllen [Pflicht]
Antwort: 
rabend  #806379
von Schandor (AT), 2015-06-25, 10:39  like dislike  Spam?  
Ja, ich habe das sogar schon einmal gefragt (in einem anderen Zusammenhang), aber in meinem Satz hat das keinen Sinn ergeben. Mit einigen Begriffen komme ich einfach nicht klar, und "discharge" ist einer von ihnen. Irgendwie will mir der nicht in den Kopp …
Chat:     
Eine Aufgabe oder Pflicht zu erfüllen, um sich ihrer zu entledigen   #806383
von rabend (DE/FR), Last modified: 2015-06-25, 10:54  like dislike  Spam?  
ist doch eine uralte Technik.

Wenn man sich der mahnenden Stimme im Hintergrund entledigen will, einfach tun, was die blöde Stimme anmahnt, und schon ist gut, schon ist man von ihr (und der Last) erlöst und befreit. Ich glaube, man nennt das "Gehorsam".
Chat:     
Stimmt!  #806395
von Schandor (AT), 2015-06-25, 11:21  like dislike  Spam?  
Nur: Gott ist niemandem zum Gehorsam verpflichtet, oder halt: doch! Sich selbst. Aber der Autor meinte – so glaube ich – was anderes. Aber sicher bin ich mir ehrlich gesagt nicht. Ich habe von einer Pflichterfüllung deshalb abgesehen, weil der Autor das "intellectual" vor die "duties" setzt. Das hat mich stutzig gemacht:

Defenders of divine timelessness have frequently pointed out that the act of knowing something need not take any time at all. Without going into the debate over what it means to be rational, we may say rather confidently that God’s being timeless impairs neither God’s noetic structure (His system of beliefs) nor His ability to discharge any intellectual duties He might be thought to have. Since He is omniscient, it’s pretty silly to think that God could be indicted for irrationality!
Chat:     
Mnemonic.  #806402
von MichaelK (US), 2015-06-25, 11:51  like dislike  Spam?  
It might help to remember the one of the definitions of "to charge" is to "make responsible for" (He was charged with maintaining the ship's rigging). "Discharge" then is simply to perform that duty. The conundrum of who charges God with something I will leave for others to discuss.
Chat:     
Well,  #806406
von Schandor (AT), 2015-06-25, 12:03  like dislike  Spam?  
ok. But what is the intention of the author? Does he mean God is made responsible for … whar?
Chat:     
von MichaelK (US), 2015-06-25, 12:12  like dislike  Spam?  
 #806409
I don't think the author was aware what 'discharge' in connection with the word 'duties' really implies. In fact, the whole idea of God having duties boggles the mind. I'm putting this into the category of 'hurried and unedited writing.'
Chat:     
MichaelK  #806412
von Schandor (AT), 2015-06-25, 12:22  like dislike  Spam?  
He has "duties" as far as he has promised to do something. He cannot lie, therefore one can speak of "duties" probably. Aber ich würde auch sagen, es gehört in die Kategorie vorschnelles Schreiben oder so. Der Sinn does not discharge presumably.
Chat:     
von MichaelK (US), 2015-06-25, 12:33  like dislike  Spam?  
 #806415
Yes, agree, sich selbst auferlegte Pflichten, as you said above. He did decide to create heaven and earth, so there's precedent of putting a task before himself.
Chat:     
Thus spake Schandor:  #806417
von Schandor (AT), 2015-06-25, 12:49  like dislike  Spam?  
Without going into the debate over what it means to be rational, we may say rather confidently that God’s being timeless impairs neither God’s noetic structure (His system of beliefs) nor His ability to discharge any intellectual duties He might be thought to have.

Ohne mich auf eine Diskussion zur Frage der Bedeutung des Vernunftbegriffs einzulassen, dürfen wir zuversichtlich sagen: Gottes zeitloses Wesen schmälert weder Gottes noetische Struktur (seine Vorstellungen) noch seine Fähigkeit, vernünftige "Pflichten" zu erfüllen, die man ihm etwa andichtet.
Chat:     
Dadurch, dass zwischen Gott  #806426
von rabend (DE/FR), Last modified: 2015-06-25, 13:21  like dislike  Spam?  
und den Menschen ein Vertrag besteht (brith), hat zumindest in jüd. Sicht Gott auch Pflichten – die eines Vertragspartners. Beispielsweise die, vom Menschen nichts Menschenunmögliches zu verlangen.
Ich kenne Personen, die die Tatsache, dass Gott ihrer Ansicht nach seinen Pflichten nicht überall nachkommt, dass er vom Menschen nämlich u. a. verlangt, was dem Menschen unmöglich ist, sich schon früh von – diesem und jedem – Gott verabschiedet haben. (Es ging dabei konkret um das Keuschheitsgebot und die Beschaffenheit der menschlichen Sexualität.) Christlicherseits scheint es weniger zu stören, dass gesündigt werden muss.
Chat:     
rabend  #806435
von Schandor (AT), 2015-06-25, 13:37  like dislike  Spam?  
Ja, der Vertrag besteht, aber es ist ein Vertrag, den Gott gemacht hat. In der Bundestheologie spricht man von einem Werksbund und einem Gnadenbund.
Ich glaube schon, dass Gott etwas vom Menschen verlangen kann, was der Mensch nicht einhalten kann. Er verlangt vom Menschen Sündlosigkeit. Da der Mensch das aber nicht bringen kann, bedarf es der Erlösung durch Jesus Christus – er ist als Gottmensch derjenige, der das eingehalten hat, und die Sündlosigkeit wird dem, der an ihn glaubt, zugerechnet – damit ist Gott gerecht und der Mensch wird gerechtgesprochen. Und nein, als Christ empfinde ich es sehr schlimm, nicht nicht sündigen zu können (non posse non pecare). Die Sündigkeit des Menschen hat auch zur Folge, die Sexualität nicht so einsetzen zu können, wie Gott das will. Deshalb brauchen wir ja auch Erlösung, aber Gott schenkt in diesem Leben keine Sündlosigkeit (dann bräuchten wir Jesu Opfertod ja nicht), sondern Vergebung – dem, der sie will und der ihn um Vergebung bittet. Das Gesetz hat den Zweck, dem Menschen zu zeigen, dass er es nicht halten kann – das verstehen selbst Christen oft nicht. Die schlimme Erkenntnis des Nichtkönnens hat den Zweck, die einen Menschen Jesus Christus in die Arme zu treiben, die anderen (die sich an Christus ärgern) zu verhärten. Das ist paulinische Theologie kat' exochen.
Chat:     
Schandor  #806438
von rabend (DE/FR), Last modified: 2015-06-25, 14:03  like dislike  Spam?  
Klar, das ist die christliche Sicht der Dinge.
Man kann es aber, wie gesagt, auch anders sehen und einen "Erlöser" außen vor lassen. Im Prinzip funktoniert diese ganze Vertragssache dann immer noch, und wohl sogar noch reibungsloser ohne die Notwendigkeit des Deus ex machina. Im jüd. Verständnis ist das Gesetz in Teilen unverständlich -- und dafür gibt es Gründe -- jedoch nicht grundsätzlich uneinhaltbar. Wer es tatsächlich für uneinhaltbar hält, muss von einem Vertragsbruch ausgehen. Und damit ist die Angelegenheit für ihn erledigt. Nicht zu verwecheln mit den "Prüfungen", an denen kleinere Geister verzweifeln mögen.

Ein "Dialog" ist in diesen Dingen hingegen kaum möglich. Es bleibt nur, gelassen zu akzeptieren, dass es auch andere Standpunkte oder Sichtweisen gibt.
Antwort: 
rabend  #806439
von Schandor (AT), 2015-06-25, 14:17  like dislike  Spam?  
Klar – man kann es gelassen sehen, und ich habe im Grunde kein Problem mit anderen Standpunkten und Sichtweisen. Es ist freilich eine Glaubensfrage, und mein Glaubensstandpunkt impliziert eben meine Sicht der Dinge. Ja, ich gehe ebenfalls von einem Vertragsbruch aus (Adam), aber für mich ist es dann gerade nicht "erledigt", sondern problematisch. Und ich stimme ebenfalls zu: Ein "Dialog" ist kaum möglich; hier muss man einen konzilianten Standpunkt einnehmen. Bin schließlich Kreuzzugsgegner :)
Chat:     
some may not like it  #806440
von valandk (IT/CA), 2015-06-25, 14:22  like dislike  Spam?  
Well, this may be tricky, and without solution after all.  I mean: good and upright, God-fervent people have been talking about this since day one, and shed oceans of blood in the process.

Let us assume for the sake of argument, that It (God) is indeed omnipresent, omniscient, and omnipotent – that would make It liable for any misdeed or accident any one of Its creatures may lodge as a complaint in a court of law as plaintiff, under several branches of the law: contract law (warranty, breach of contract, dereliction of duty as a parent, etc. etc. all related to the “Covenant,” just to name a few); It could be referred to the International Court of Justice at The Hague for crimes against humanity (earthquakes, tsunamis, pestilences, viruses mutations, failure to provide the necessary luck to the multitudes who play lotteries and don’t win, etc, etc.); I could go on and on until the cows come home, but there is a problem: It, although omnipresent, cannot be found and served with a summons anywhere.

Incidentally, I call it “It” for the sake of fairness, political correctness and gender equality under the laws of God and men. Enough already, with man chauvinism!
Chat:     
valandk: Interesting train of thought!  #806451
von MichaelK (US), 2015-06-25, 15:43  like dislike  Spam?  
4;Schandor: In your 12:49, your quotes around Pflichten and the word andichten superimpose, in my view, a translator's opinion on the text. While I agree with that opinion, I'm not so sure that voicing it is appropriate considering the customary agreements between writers or publishers and translators. But perhaps your agreement is not customary, so just a thought.
Chat:     
MichaelK  #806466
von Schandor (AT), 2015-06-25, 16:42  like dislike  Spam?  
Indeed, I don't think it means Pflichten. Erst die anderen haben mich auf diesen Gedanken gebracht. Therefore I put "Aufgaben" originally, as you can see. But I do not understand what is meant, sorry!

4;valandk
Mann, was für eine veraltete Anklage – I'd rather suppose not to draw God into the dock. As far as I know, God is the creator of man, not vice versa, so let us see how He sees it, ok?
Chat:     
MichaelK  #806467
von valandk (IT/CA), 2015-06-25, 16:55  like dislike  Spam?  
veraltete Anklage - maybe not, if that omnipresence is really present everywhere, including in every human being, and in everything that was and is, and will be.

However, I agree: let us see how IT sees it, and let me know what It tells about it.
Antwort: 
... irgendwelchen intellektuellen Aufgaben nachzukommen  #806484
von Proteus-, 2015-06-25, 19:59  like dislike  Spam?  91.115.87....

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