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Frage:
Gesetzesbezeichnungen   Übersetzen oder Erklären?  
von tomaquinaten (US/DE), Last modified: 2018-01-16, 07:41  like dislike  Spam?  
Wenn es eine offizielle oder zumindest gängige Übersetzung für eine  GESETZESBEZEICHNUNG kann man selbstverständlich diese auf der Zielseite eines Dict.cc -Eintrags setzen.

Das ist aber selten der Fall, Selbst wenn es in zwei Ländern *analoge Gesetz*e gibt, die einen Sachverhalt regeln, unterscheiden sie sich mehr oder weniger in ihren inhaltlichen Bestimmungen und sind deshalb nicht einfach gleichzusetzen. Deswegen halte ich es für weniger hilfreich und oft irreführend, Gesetzesbezeichnungen direkt zu übersetzen. Besser und hilfreicher als eine Übersetzung auf der Zielseite der Übersetzungsgleichung ist eine Erklärung in eckigen Klammern, die den geographischen Geltungsraum angibt und den durch das Gesetz geregelten Sachverhalt kurz benennt,
    Siehe z. B. meinen Vorschlag für https://contribute.dict.cc/?action=edit&id=1282224&goback=2.
Dadurch erkennt der Benutzer die Bedeutung des so bezeichneten Gesetzes und kann selber nach Bedarf aus den Elementen dieser Erklärungen  eine Formulierung kreieren, die zum Kontext seines gerade zu  übersetzenden Textes passt,
Antwort: 
Ja, find ich auch gut mit der Klammer auf der engl. Seite.  #885592
von Wenz (DE), Last modified: 2018-01-16, 08:36  like dislike  Spam?  
Nebenbei:
Jörg, ich und noch ein dict'ler (weiß den Namen nicht mehr) haben für EU-Verordnungen und anderes Gesetzeszeugs einmal eine Art Lösung ausgeknobelt, die ich ganz interessant finde. Zum Beispiel
https://contribute.dict.cc/?action=show-history&id=1235847
https://contribute.dict.cc/?action=show-history&id=1222054
https://contribute.dict.cc/?action=edit&id=1257390&goback=2
Antwort: 
I fully agree with tom-.  #885594
von parker11 (DE), 2018-01-16, 09:25  like dislike  Spam?  
Antwort: 
Wenz, Joerg et al.: EU-Verordnungen VS nationale Gesetzt und Verordnungen  #885602
von tomaquinaten (US/DE), Last modified: 2018-01-16, 11:13  like dislike  Spam?  
EU-VERORDNUNGEN sind  ein klassisches Beispiel für Gesetze und Verordnungen, die offizielle Namen in beiden Sprachen haben. Und in diesen Fällen ist es völlig korrekt und hilfreich diese offizielle Namen auf beide Seiten der Sprachgleichung zu setzen. Allerdings, wenn die Formulierung nichtssagend oder mehrdeutig ist, sollte man eine Erläuterung/Disambiguierung in eckigen Klammern hinzufügen, und zwar nicht nur beim Eintrag auf der Zielsprachenseite, sondern auch ggf. bei dem Ausgangsbegriff in der  Quellsprachenseite.

Bei NATIONALEN  GESETZEN UND VERORDNUNGEN sieht die Sache meistenst etwas anders aus. "Offizielle" Übersetzungen dafür findet man nur, wenn eine Behörde eine fremdsprachige Webseite anbietet oder sonst Gesetzes. bzw. Verordnungstexte auch in einer fremden Sprache veröffentlicht.
Übersetzungen, die man durch den Vergleich von Wiki-Artikel-Paaren findet, sind meistens nicht offizielle Übersetzungen im eigentlichen Sinne, sondern eher "gängige" Übersetzungen. Und ob diese wirklich tauglich sind, muss im Einzelfall geprüft werden. Auch sie dürfen nicht ohne weiteres übernommen werden, sondern sie erfordern oft eine Erklärung oder Disambiguierung, z.B. auf der Uielsprachenseite, wenn der damit bezeichnete Sachverhalt im Land der Quellsprache, nicht aber im Land der Zielsprache geregelt ist.
Dasselbe gilt für die meisten Namensübersetzungen, die man in Linguee findet: sie sind bestenfalls "gängige", aber nicht "offizielle" Überesetungen.

Einträge für Gesetzes- und Verordnungsbezeichnungen haben zwei Funktionen, je nach dem, ob der Benutzer nur passiv wissen will, welcher Begriff hinter der Bezeichnung steht ODER ob er aktiv den Begriff in seiner Zielsprache verwenden will, z.B. wenn er einen Text in dieser Sprache übersetzen wiil, um ihn dann zu veröffentlichen. Was dem ersten Bedürfnis des Benutzers betrifft, informiert ihn der Eintrag  über die Bedeutung des Namens, d.h. welcher Sachverhaltt durch das Gesetz oder Verordnung geregelt wird. Für den zweiten, durchaus selteneren Fall, dass der Benutzer eine Übersetzung aktiv gebrauchen will, sollte der Eintrag ihm gleichzeitig Hilfe bieten, eine geeignete Formulierung zu finden. Gerade dafür ist eine Erklärung oft hilfreicher als eine direkte, aber wenig aussagende  Übersetzung.

Wer einen Eintrag für ein Gesetz- oder Verordnungsname macht, sollte beide dieser Funktionen berücksichtigen und deswegen bei nichtssagenden oder misverständlichen "offiziellen" oder "gängigen" Namen, eine Erklärung in Klammern hinzufügen.

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