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Deutsch-Englisch-Wörterbuch

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Frage:
Panic pandemic 2020?  
von Proteus-, 2020-12-25, 22:13  like +1 dislike  Spam?  193.83.229....
US quote:
The most recent serious pandemic of 1968-69 is almost forgotten today – and was hardly paid attention to at all at the time but for the medical professionals who treated it. It was deadly and serious. In those years, we also experienced extraordinary advances in politics, technology, and the arts. We did not shut down.
https://www.aier.org/article/how-we-dealt-with-the-flu-in-69-video/
Chat:     
https://www.youtube.com/watch?v=J1cDECkN2xg  #924861
von Proteus-, 2020-12-25, 22:25  like dislike  Spam?  193.83.229....
Chat:     
MERRY CHRISTMAS WITHAL    https://www.youtube.com/watch?v=LDPwNPAV6tA  #924862
von Proteus-, 2020-12-25, 22:44  like dislike  Spam?  193.83.229....
Chat:     
tolles Vorbild  #924884
von Gerhard- (DE), 2020-12-26, 20:38  like dislike  Spam?  
"It was deadly and serious"

https://www.mopo.de/hamburg/50-000-tote--jeder-zweite-hamburger-kra...

50.000 Tote, jeder zweite Hamburger krank
...
Am Ende waren weltweit schätzungsweise 750.000 bis zwei Millionen Todesopfer zu beklagen, in Bundesrepublik und DDR zusammengerechnet rund 50.000.
...
„Nie da gewesene Verhältnisse“, zitiert das Portal einen Klinikpathologen der Hansestadt im Jahr 1970. Krankenhaus-Patienten mussten in Behelfsbetten auf den Fluren und in Badezimmern untergebracht werden.

Und während die Stationen aus allen Nähten platzten, wurden große Teile der Ärzte und des Pflegepersonals selbst krank. Die Folge: Ehemalige Schwestern und Pfleger wurden reaktiviert, auch Bundeswehrsoldaten und Freiwillige Feuerwehrleute halfen in den Krankenhäusern aus.

Dabei hätte Experten zufolge alles noch schlimmer kommen können. Doch glücklicherweise hatten viele Patienten eine Immunabwehr, die zumindest zum Teil auf das Virus aus Hongkong vorbereitet war.
...

https://eref.thieme.de/ejournals/1439-4413_2011_51_52#/10.1055-s-00...

https://www.merkur.de/welt/corona-deutschland-hongkong-grippe-pande...
Chat:     
Ist das nicht panikmacherische Zeitgeistelei, Gerhard?  #924896
von Proteus-, 2020-12-27, 13:48  like 0 dislike  Spam?  194.118.52...
Die einzige Krise, an die ich aus 1968 erinnern, war die Tschechienkrise.

Ansonsten habe ich damals weder in meiner Operatiosbasis London noch auf wiederholten, ausgedehnten Bahnreisen durch Deutschland irgendetwas von einer lebensbedrohlichen Gesundheitskrise mitbekommen.

Ängstelbängstel ist soo von heute. Damals war es anders.
Chat:     
Pemperlschirmbedingter Fehler: die ich aus 1968 erinnern kann  #924897
von Proteus-, 2020-12-27, 13:51  like dislike  Spam?  194.118.52...
Chat:     
Tschechienkrise 1968  #924899
von Proteus-, 2020-12-27, 13:54  like dislike  Spam?  194.118.52...
Chat:     
Ist das nicht panikmacherische Zeitgeistelei, Gerhard?   #924907
von Gerhard- (DE), 2020-12-27, 20:14  like +3 dislike  Spam?  
nein, das ist es nicht.

Die Entscheidungen beruhten auf wissenschaftlicher Beratung und wurden begründet. Wenn das Panikmache ist, bleiben nur noch völlig willkürliche oder korrumpierte Entscheidungen übrig.

Es gab unterschiedliche Expertenmeinungen, es hätte also auch - unter Beibehaltung der Voraussetzung - teilweise anders entschieden werden können, was mitunter auch geschehen (unterschiedliche Maßnahmen in den Bundesländern, oder die "leichteren" im November) und trotzdem nicht auf ungeteilte Zustimmung gestoßen ist.

Zum inhaltlichen, dass 1968-70 die Pandemie weitgehend ignoriert wurde und heute praktisch vergessen ist, steht schon im Text, aus dem ich zititert habe (das war damals der Zeitgeist ... lass den Quatsch doch einfach). Wer nicht selbst oder mittelbar betroffen war, hat also eher wenig mitbekommen. Eine Übersterblichkeit von 10 oder 20 Prozent ist nicht so augenfällig, deswegen kommt sie immer erst in den Statistiken raus - danke, ich brauche keine selbst gefälschten. Möglicherweise war es in manchen Gegenden schlimmer als in anderen. Die Leute in den Krankenhäusern haben es offenbar schon gemerkt, und bei dem angegebenen Krankenstand in manchen Orten die Unternehmen vermutlich auch, ganz ohne politische Maßnahmen.

Auch heute betrifft es wenige (in Deutschland, Italiener oder Franzosen sehen das evtl. nicht so), daher kommen ja die Demonstrationen, Das Problem ist ein anderes, steht im letzten von mir zitierten Satz. Bei der Hongkong-Grippe war schon eine gewisse Immunabwehr gegeben, durch die asiatische Grippe 10 Jahre vorher, und das ist beim Corona-Virus nicht der Fall. Eine Ansteckung kann sich daher unvorstellbar schnell ausbreiten (nein, das ist keine Panikmache. Siehe letzten Absatz unten), und es gab bisher kein Gegenmittel. Ist an den derzeit allgegenwärtigen Kurven zu bewundern (ob das nun ein exponentielles Wachstum ist, sei dahingestellt), aus denen auch plausibel ist, dass die Maßnahmen (zeitversetzt) wirken, wie derzeit z.B. bei Frankreich und Österreich gut zu sehen. Mag sein, dass die eine oder andere Maßnahme härter ist als unbedingt notwendig, das ist halt vorher nicht klar, der Versuch im November wird jedenfalls als nicht sonderlich geglückt angesehen.

Im Moment steigt die Übersterblichkeit in Sachsen stark an, im europäischen Ausland z.B. in der Schweiz, Italien und Slowenien. Überall im Zusammenhang mit dem Anstieg der Fallzahlen vorher. Einem Utilitaristen steht es natürlich frei, der Meinung zu sein, das wäre zur Vermeidung wirtschaftlicher Einbußen in Kauf zu nehmen.

https://www.deutschlandfunk.de/covid-19-uebersterblichkeit-wie-toed...
https://www.aerztezeitung.de/Politik/Mehr-Corona-mehr-Todesfaelle-U...

Wer sich nicht mit Mathematik rumplagen will, Dietrich Dörner hat das Problem der "intuitiven" (grob falschen) Wahrnehmung solcher Abläufe schon vor  dreißig Jahren meines Erachtens gut verständlich beschrieben: "Die Logik des Mißlingens" (Taschenbuch, gar nicht teuer), Abschnitte "Seerosen, Reiskörner und Aids" und "Verfrühte Entwarnung?" (wem es doch noch zu viele Formeln sind, kann diese überblättern. Mitrechnen ist nicht notwendig).
Chat:     
Ich wiederhole die Frage: Gab es 1968/70 eine lebensbedrohliche Gesundheitskrise, die damals allgemein übersehen wurde bzw. unbemerkt geblieben ist?  #924917
von Proteus-, 2020-12-28, 13:25  like dislike  Spam?  193.83.0...
Chat:     
wirklich erschreckend, ...  #924918
von hausamsee (DE), Last modified: 2020-12-28, 14:42  like dislike  Spam?  
wieviel Unsinn von Politikern und journalistischen Kommentatoren zu hören gewesen ist. Als in Hamburg in absoluten Zahlen die höchsten Neuinfektionen zu vermelden waren, ging die Diskussion los, wir müssten irgendwie den Lockdown beenden/abschwächen. Vollkommen planlos in verschiedenen Bundesländern irgendwelche Änderungen. Was habt ihr gemacht? - Na, irgendwas! Was ist passiert? - Eben irgendwas! Jeder wollte vollkommen verantwortungslos irgendeine 'Meinung' haben. Bei Kant (KdrV) können wir aber nachlesen, dass eine "Meinung" nicht sich am anderen Ende der Skala von 'objektiv wahr' befindet, also als wissensbefreite 'bloße Meinung', sondern immer auch ein Wissenselement beinhalten muss. Ich möchte an Habermas' Traum eines "rationalen, herrschaftsfreien Diskurses" erinnern. Markus Gabriel hat ähnliches gesagt, ich erinnere mich nicht genau, aber nur dann können wir uns doch gemeinsam der Wahrheit annähern (sehr lehrreich das Vorwort der Übersetzerin zu "Truth an Justifikation" von Habermaus - er setzt sich übrigens explizit mit Wahrheitstheorien auseinander). Von Ministerpräsidentinnen und /-enten und in der Presse aber teilweise bloß vollkommen uninformiertes Herumgemeine. Wenn wir den rationalen Diskurs aufgeben, haben wir auch den  'herrschaftsfreien' Diskurs aufgegeben, denn dann regiert die Dummheit. Eine totale Demokratiekatastrophe. Es sind im öffentlichen Diskurs nicht einmal denkbare Kriterien diskutiert oder thematisiert worden, die eine Lockerung des Frühlingslockdowns erlauben würden. Eine Bedingung wäre, dass die simplen Regeln akzeptiert seien, nur dann könne man vernünftig über solche Lockerungen diskutieren. So aber wurde die allgemeine Akzeptanz weggeredet und jeder rationale Diskurs obsolet. Dann Zeitverschwendung ab Ostern und vor November, wochenlang. Ich mache mir mehr Sorgen über den Zustand unserer Demokratie als über meinen Gesundheitszustand!

In Aristoteles' Topik können wir nachlesen (ganz am Anfang), wie wir agieren sollten, im Bestreben überzeugend zu wirken, wenn eine Frage nicht deduktiv, also mit Mitteln der Logik (und/oder Mathematik), lösbar erscheint: Man fragt die "weisen Männer" - heute selbstverständlich auch die weisen Frauen (Merkel) - oder die, die am erfahrensten sind oder am glaubwürdigsten (Lauterbach). Die Übertragungswege sind soziale Kontakte, jeder, jede weiß, was soziale Kontakte sind und was es bedeutet, die einzuschränken. Ist das nicht schon fast "deduktiv"? - Ich bin über die Maßen enttäuscht. Und besorgt. Unsere Demokratie funktioniert offensichtlich nur, weil es uns wirtschaftlich relativ gut geht (und wie steht es dann mit der Ausbeutung anderer Länder?).

hoch interessant übrigens die Artikel von De Vreese zu "epistemiology causality" by De Vreese OR "INUS-condition epidemiology causality de Vreese" on google scholar.

Google: epistemiology causality de Vreese
Chat:     
Was ist Wissen?  #924921
von Proteus-, 2020-12-28, 16:25  like dislike  Spam?  193.83.0...
Eine bald zweieinhalbtausendjährige, philosophische Tradition reflektiert die Bedingtheiten und Begrenztheiten unseres Wissens: οἶδα οὐκ εἰδώς ~ scio nesciens ~ ich weiß nichtwissend. Wenn Leute in einer Sache erst vorläufig, ganz bedingt Gewusstes verabsolutieren, sprechen nicht "Fachleute" oder gar "die Wissenschaft", sondern wissenschaftelnde Wichtigtuer, politische Roßtäuscher und journalistische Verdummer.

Angstmache ist seit unseren Höhlenmenschentagen eines der probatesten Mittel der kollektiven Blödmacherei. Panikmache umso mehr! Kein Wunder, dass dieses Geschäft momentan so brummt. Die Zustimmungsraten notorisch schwächlicher Politikaster schnellen in die Höhe und arg abschmierende Massenkonformismusmedien genießen gestern noch unvorstellbare Nutzerquoten. Ganz zu schweigen von den Gewinnen der Pharmaindustrie und den durch einschlägige Forschungsinstitute lukrierten, opulenten Förderungen aus diversen Steuertöpfen.
Chat:     
von hausamsee (DE), Last modified: 2020-12-28, 17:23  like dislike  Spam?  
 #924923
ahh, proteus, du weißt, wie sehr ich deine Kommentare schätze und meist mit Genuss und gerne nie ohne Gewinn lese. Die Missverständnisse, die du hier aber anzumahnen scheinst, lassen sich leicht beheben, mMn, durch eine einigermaßen systematische Beschäftigung mit der Wissenschaftstheorie. Oder noch moderner, mit der Wissenschaftswissenschaft. Wir fragen nicht: "Was ist Wissen?", sondern "welchen Status hat unser derzeitiges Wissen?". Nichts anderes machen die zeitaktuellen Epidemiologen. Bitte erst mal Carnap (unter Berücksichtigung Kants), Popper (der Klassiker), zur Vorbereitung natürlich Frege, Hempel, natürlich Reichenbach, alle großen Empiristen, und wie sie nicht alle heißen, lesen. Naturwissenschaft eignet sich nicht für Dogmatik, das ist ein großes Missverständnis!
Chat:     
PS  #924924
von hausamsee (DE), 2020-12-28, 18:08  like dislike  Spam?  
oder wie Drosten neulich so schön in etwa sagte, "die Epidemiologie hat ein eiskaltes Händchen". Perfekt auf den Punkt gebracht. :-)
Chat:     
Ich wiederhole die Frage: ...  #924925
von Gerhard- (DE), 2020-12-28, 19:43  like dislike  Spam?  
Sofern ich nichts übersehen habe, hattest du die Frage noch gar nicht gestellt.

Diffamierung ("Angstmacherei") und lächerlich machen ("Zeitgeistelei") sind übrigens auch beliebte rhetorische Mittel.

https://www.aier.org/article/woodstock-occurred-in-the-middle-of-a-...:
In my lifetime, there was another deadly flu epidemic in the United States. The flu spread from Hong Kong to the United States, arriving December 1968 and peaking a year later. It ultimately killed 100,000 people in the U.S., mostly over the age of 65, and one million worldwide.

Lifespan in the US in those days was 70 whereas it is 78 today. Population was 200 million as compared with 328 million today. It was also a healthier population with low obesity. If it would be possible to extrapolate the death data based on population and demographics, we might be looking at a quarter million deaths today from this virus. So in terms of lethality, it was as deadly and scary as COVID-19 if not more so, though we shall have to wait to see.

“In 1968/69,” says Nathaniel L. Moir in National Interest, “the H3N2 pandemic killed more individuals in the U.S. than the combined total number of American fatalities during both the Vietnam and Korean Wars.”

Schreiben die Wirtschaftsforscher. Die sind nur der Meinung, dass man das in Kauf nehmen kann/sollte.

Also: es war lebensbedrohlich. Es ist nicht unbemerkt geblieben, wurde aber weitgehend ignoriert. Die USA gibt's noch. Deutschland auch, aber nur noch einmal (was nichts mit der Grippe zu tun hat).

Ansonsten schlage ich jetzt doch mal vor, sich mit ein paar Wachstumsfunktionen zu beschäftigen und nachzurechnen (rechnen, nicht vorstellen), wie sich das unter den gegebenen Bedingungen mit dem vorhandenen Wissensstand entwickeln würde. Ganz rational, ohne Angst, nur aus Erkenntnisinteresse. Auf die Stellen hinter dem Komma kommt es auch nicht an. Darauf aufbauend kann man sich dann überlegen, ob und welche Maßnahmen angeraten sind (unter Berücksichtigung der negativen Auswirkungen). Vielleicht vorher noch die ethischen Maßstäbe klären. Es gibt sicher mehr als nur eine mögliche Antwort.

In meiner Wahrnehmung wurde auf die Grenzen des jeweiligen Wissensstandes hingewiesen. Da wurde nicht "verabsolutiert". Hat vielen Leuten nicht gepasst, die gerne eindeutige Vorgaben haben wollten, und wurde mißbraucht, um die Wissenschaftler in Mißkredit zu bringen. Entscheidungen müssen dann Politiker treffen, diese zum einen durchhalten, zum anderen ggf. auch wieder ändern, und dann noch die Bevölkerung davon überzeugen. Sehr schwierig. Die Besserwisser müssen ihr Können ja nicht beweisen.

Das soll nicht heißen, dass es perfekt gelaufen ist. Für mich selber muss ich allerdings sagen, dass ich es an verantwortlicher Stelle wohl kaum besser gemacht hätte.
Chat:     
bevor übrigens das Unwort des "Zynismus" ins Spiel kommt, ...  #924926
von hausamsee (DE), Last modified: 2020-12-28, 20:41  like dislike  Spam?  
... hier noch mal die wunderbare Frau Woopen (ehem. Mitglied das deutschen Ethikrates), Freiheit sei der relevantere Wert, auf die Frage, ob denn Gesundheit und Leben die höchsten Werte seien. Wie ich finde,  nicht uninteressant. Irgendwo im Sommer / Frühling auf Phoenix, c.a. Mitte des Gesprächs. Übrigens schon im März sehr analoge Vorschläge zu denen der "Leopoldina" vom April vom Ethikrat. Sehr logisch durchdacht und schlüssig. Es lagen also alle relevanten Überlegungen bereits vor, umso beschämender das Versagen der Politik in den Folgemonaten.

https://www.youtube.com/watch?v=Su3mgZhZVSY
Chat:     
16:25 schrieb ich Wenn Leute in einer Sache erst vorläufig, ganz bedingt Gewusstes verabsolutieren ...  #924929
von Proteus-, 2020-12-29, 00:10  like dislike  Spam?  193.83.0...
Hätten diese Leute Carnap (unter Berücksichtigung Kants), Popper (de[n Falsifikations-] Klassiker), zur Vorbereitung natürlich Frege, Hempel, natürlich Reichenbach, alle großen Empiristen / 17:23 / überhaupt berücksichtigt, geschweige denn beherzigt, würden sie ganz anders auftreten.

Der Wissenschaftsbetrieb verlottert in dem Maße, in dem er methodenvergessen dahinwurstelt und Methodenkritik nach Gutsherrenart abblockt-
Chat:     
Incidentally, at the LSE Popper's Open Society and its Enemies was known as Open Society, Written by its Worst Enemy  #924930
von Proteus-, 2020-12-29, 00:44  like dislike  Spam?  193.83.0...
He ran his set-up as a benevolent tyrant at best, at worst like a harsh dictator. So much for the gaping chasm between theory and practice even with a most estimable theoretician.
Chat:     
von hausamsee (DE), 2020-12-29, 04:00  like dislike  Spam?  
 #924931
ja, da bin ich ja mit dir (wenn ich dich richtig verstehe), ich konnte den Kult um Popper, der mich auch immer abgestoßen hat, auch nie so richtig verstehen. In diesem

http://www.sfu.ca/~swartz/popper.htm

Auszug (bereitgestellt von Norman Swartz) ist er mir aber doch wieder einigermaßen sympathisch.

"Der Wissenschaftsbetrieb verlottert in dem Maße, in dem er methodenvergessen dahinwurstelt und Methodenkritik nach Gutsherrenart abblockt-" - könntest du das etwas konkretisieren?
Chat:     
von MichaelK (US), 2020-12-29, 13:56  like dislike  Spam?  
 #924942
Ach, lieber hausamsee, da gibt es nicht viel zu konkretisieren. Solche Sätze sollen doch nur provozieren.
Chat:     
von hausamsee (DE), 2020-12-29, 15:35  like dislike  Spam?  
 #924946
Na dann bin ich ja ganz beruhigt!  :-)
Chat:     
von MichaelK (US), 2020-12-29, 15:45  like dislike  Spam?  
 #924947
Das freut mich. Und das ist schon die zweite Nachricht, die mich heute morgen erfreut. Es wird wohl ein guter Tag werden.  :-)
Chat:     
Zur Impfhektik: Welche Impfärzte legen ihre Pharmakooperationen offen?  #924949
von Proteus-, 2020-12-29, 16:05  like dislike  Spam?  62.46.133....
Chat:     
> 04:00 — der Beispiele ist kein Ende  #924951
von Proteus-, 2020-12-29, 17:07  like dislike  Spam?  62.46.133....
Etwa monatelange Wahlumfragen durch angeblich wissenschaftliche Institute, die ihre Methodik mit Datenschutz- und Konkurrenzausflüchten nicht um die Burg preisgeben;
oder die PIK-Prognosen zur Erderwärmung auf Jahrzehnte wenn nicht bis zum Ende des Jahrhunderts, die als festes Wissen verhökert werden, deren dürftige Forschungsbasis indes nicht aufgezeigt und deren zweifelhafte Methodik weder hinterfragt noch diskutiert werden darf; https://www.pik-potsdam.de/de/startseite
oder das sterile Nachbeten der Relativitätstheorie samt Urknall ohne Bezug auf deren riesige Problemfelder;
https://www.youtube.com/watch?v=o-pOGSpKTjU&feature=youtu.be
oder, oder, oder ...
Chat:     
PS: Kennte man die Methodiken im ersten Beispiel, wäre von offensichtlicher Wahlpropaganda die Rede ...  #924952
von Proteus-, 2020-12-29, 17:17  like dislike  Spam?  62.46.133....
Chat:     
Eric Lerner, The Real Crisis in Cosmology 1 & 2  #924957
von Proteus-, 2020-12-29, 23:45  like dislike  Spam?  62.46.133....
Chat:     
Top comment / Episode 1  #924958
von Proteus-, 2020-12-29, 23:49  like dislike  Spam?  62.46.133....
nom de guerre
There's another crisis that is far more serious: the breakdown of rigorous, scientific methodology, due to the fact that science is funded by entities that seek to legitimize predetermined conclusions.
Chat:     
von hausamsee (DE), 2020-12-30, 08:29  like dislike  Spam?  
 #924965
sorry, ist mir jetzt etwas zu crazy; das werde ich vielleicht mal checken, wenn ich etwas bessere Laune habe ...

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